Trends

Deutsche geben weniger für Glücksspiel aus

Für Glücksspiel geben die Menschen in Deutschland immer weniger Geld aus. Rund 3,3 Milliarden Euro werden die Länder in diesem Jahr voraussichtlich aus dem Glücksspiel einnehmen. Das sind 100 Millionen Euro weniger als im Vorjahr und etwa eine Milliarde Euro weniger als 2005, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Haupteinnahmequellen sind 2010 die Lotteriesteuer mit 1,5 Milliarden Euro und die abgeführten Gewinne aus Zahlenlotto und Fußballtoto mit insgesamt 1,1 Milliarden Euro. Die Abgaben der Spielbanken und das Geld der Lotterien bringen zusätzlich jeweils 0,3 Milliarden Euro in die Kassen der Länder, wie die Statistiker berichten. Nordrhein-Westfalen erwartet mit 700 Millionen Euro die höchsten Einnahmen aller Bundesländer aus Glücksspielen. Bremen rechnet dagegen mit nur 27 Millionen Euro und würde damit am Jahresende die geringsten Einnahmen haben. DT/dpa

Zitat der Woche

„Der frühere SPD-Chef Franz Müntefering hat einmal gesagt ,Opposition ist Mist‘. Heute geht seine Partei und die ganze Opposition einen Schritt weiter: ,Die Opposition macht Mist.‘ Aber das macht sie mit viel Engagement.“ CDU-Chefin Angela Merkel

Zahl der Woche

59,3 Prozent

Auf die Frage, was nach dem Tod kommt, antworten Männer deutlich skeptischer als Frauen. Nichts mehr, sagten 59,3 Prozent der männlichen, aber nur 47,2 Prozent der weiblichen Teilnehmer einer am gestrigen Freitag in Baierbrunn veröffentlichten repräsentativen Umfrage. Fast zwei Drittel der Männer machten sich keine Gedanken über ihren eigenen Tod, bei den Frauen seien es nur etwas mehr als die Hälfte, hieß es. 56,2 Prozent der weiblichen Befragten äußerten die Hoffnung, nach ihrem Tod bereits verstorbene nahestehende Menschen wiederzusehen. Von den Männern sagten dies lediglich 41,4 Prozent. Für jede zweite Frau verlässt die Seele nach dem Tod ihre sterbliche Hülle und beginnt ein Eigenleben. Dies sagt nur jeder dritte Mann.