Trends: Religiöse Menschen vertrauen auf das Buch

Das Buch ist für tiefgläubige junge Menschen in Deutschland (Foto: dpa) weiterhin das wichtigste Medium für Informationen über Religion und Spiritualität. An zweiter Stelle steht das Internet, gefolgt vom lokalen kirchlichen Gemeindebrief. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Bertelsmann Stiftung. Befragt wurden 14- bis 25-Jährige, wie die EKD am Donnerstag in Hannover mitteilte. Die Bibel ist demnach das am meisten genutzte Buch, gefolgt von religiösen Nachschlagewerken, wissenschaftlicher Literatur und Veröffentlichungen zu ethischen Fragen. Auch für die Gruppe der Religiösen sind Bücher das wichtigste Medium, um sich über spirituelle Themen zu informieren. Im Unterschied zu den Hochreligiösen wird dieses Medium jedoch seltener verwendet. Ein weiterer Unterschied zur Gruppe der Hochreligiösen ist, dass Religiöse erst nach dem 20. Lebensjahr Bücher intensiver nutzen. Davor werden Fernsehen (14- bis 17-Jährige) und Internet (18- bis 21-Jährige) bevorzugt. Bei diesen beiden Altersgruppen steht das Buch erst an dritter Stelle. DT/KNA

Zitat der Woche

„Bundesregierung nimmt unvorhersehbare Katastrophe in Japan ernst. AKW-Über- prüfung hat nichts mit Wahlkampf zu tun.“

Regierungssprecher Steffen Seibert

im Twitter-Duell mit den Grünen

Zahl der Woche

644 274

Fast jede dritte Entbindung im Krankenhaus erfolgt per Kaiserschnitt. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, haben 2009 bundesweit 644 274 Frauen im Krankenhaus entbunden, davon 31,3 Prozent per Kaiserschnitt. Das bedeute einen Anstieg um 1,1 Prozentpunkte gegenüber 2008.