Frauen als „Hexen“ ermordet

Morde in Afrika schockieren die Öffentlichkeit

Nairobi (DT/KNA) In Afrika schockiert eine Reihe von Ritualmorden derzeit die Bevölkerung. In drei Ländern kamen in der vergangenen Woche mindestens vier Frauen bei vermeintlichen Hexenverfolgungen ums Leben. Am Samstag tötete ein wütender Mob eine 40-jährige Kenianerin und ihre 95-jährige Mutter im westlichen Bezirk Nyamira South. Anschließend verbrannten sie die beiden Frauen sowie drei ihrer Häuser. Am selben Tag beerdigten Verwandte eine 70-jährige Südafrikanerin, die laut ihren Mördern ebenfalls im Besitz von „Hexenkräften“ gewesen sein soll. In einem weiteren Übergriff hatte ein Simbabwer vergangene Woche mit einer Axt auf seine 75-jährige Tante eingeschlagen, bis sie tot war. Der 30-Jährige aus dem südlichen Bezirk Gutu habe sie der Hexerei beschuldigt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.