Beim Namen genannt

Führende Politiker haben Bundespräsident Horst Köhler zu seinem 65. Geburtstag am gestrigen Freitag gratuliert. „Bleiben Sie ein unbequemer Mahner“, schrieb Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) am Donnerstag in Berlin. SPD-Parteichef Kurt Beck würdigte Offenheit und Bürgernähe des Bundespräsidenten. Hamburgs Bürgermeister und Bundesratspräsident Ole von Beust (CDU) betonte Köhlers wachsamen Blick auf die politischen, sozialen und kulturellen Probleme des Landes. Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle dankte dem Bundespräsidenten für eine „gelungene Amtsführung“. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) nannte Köhler in einem Glückwunschschreiben einen „vorzüglichen Botschafter Berlins“.

Der gesamte Nachlass der 2006 in Schruns (Vorarlberg) gestorbenen Opernsängerin Elisabeth Schwarzkopf kommt am 13. März unter den Hammer. Wie das Wiener Auktionshaus Dorotheum am Donnerstag mitteilte, soll der gesamte Erlös der Versteigerung jeweils zur Hälfte den SOS Kinderdörfern und einem Kinderkrebs-Forschungsprojekt zugute kommen. Zur Versteigerung kommen nach Angaben des Dorotheums Möbel, Bilder, Antiquitäten, Juwelen, Bühnenkostüme und andere persönliche Stücke des Stars. Schwarzkopf, die als eine der größten Sopranistinnen des 20. Jahrhunderts galt, war am 3. August 2006 im Alter von 90 Jahren gestorben.

Nach der Aberkennung des Spendensiegels bei der deutschen Unicef-Sektion befürchtet Misereor-Verwaltungschef Thomas Antkowiak keine nachhaltigen negativen Folgen für andere Hilfswerke. Er erwarte keine generelle Vertrauenskrise gegenüber Spendenorganisationen, sagte er am Donnerstag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Aachen. Zugleich nannte Antkowiak es positiv, dass nun über einzelne Kriterien für die Vergabe des Spendensiegels neu nachgedacht werde. Nach den Worten Antkowiaks arbeitet das für die Siegel-Vergabe zuständige Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) gemeinsam mit den Spendenorganisationen an neuen Richtlinien.