Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Nach der dramatischen Zunahme von Waldbränden in der Amazonas-Region hat der britische Musiker Sting die Umweltpolitik des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro kritisiert. Der 67-Jährige schreibt auf seiner Facebook-Seite: „Populistische Führer, die sich auf nationalistische Agendas berufen und behaupten, der Klimawandel und seine Verursacher seien ein Trick, sind schuldiger als die, die nur dabeistehen und nichts machen.“ Im Namen seiner „Rainforest Foundation“ rief Sting die brasilianische Regierung dazu auf, die Waldrodungen zu stoppen und die Menschen, die dort leben, zu schützen. Der Rockmusiker hatte 1989 die „Rainforest Foundation“ gegründet, die gegen die Abholzung des Regenwalds kämpft.

Azza Karam ist neue Generalsekretärin der internationalen Nichtregierungsorganisation „Religions for Peace“ (RfP). Die 1968 in der ägyptischen Hauptstadt Kairo geborene Muslimin wurde zur Nachfolgerin des US-Amerikaners William F. Vendley und als erste Frau auf diesen Posten gewählt. Karam ist niederländische Staatsbürgerin und Professorin für Religion und Entwicklung an der Vrije Universiteit Amsterdam. Die 50-Jährige arbeitet demnach zudem für die UNO zu Fragen zu Religion, Entwicklung und Demokratie.

Weihbischof Athanasius Schneider aus Kasachstan wird am Sonntag in Österreich mit der „Europäischen Friedensrose Waldhausen“ geehrt, einer Auszeichnung, die an Personen oder Gemeinschaften verliehen wird, die sich laut der Organisatoren „für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung sowie den Lebensschutz einsetzen“. Neben dem 58-jährigen Schneider, der in den vergangenen Jahren durch profilierte theologische Reflexionen international bekannt geworden ist, werden auch österreichische Persönlichkeiten und Gemeinschaften geehrt. Die Festmesse aus Anlass der Preisverleihung wird der emeritierte Bischof von St. Pölten, Klaus Küng, in Asten feiern.