Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Die Erzdiözese New York wird daran mitarbeiten, die sterblichen Überreste von Erzbischof Fulton Sheen nach Peoria zu überführen, sagte ein Sprecher der Diözese zu CNA. Diese Entscheidung ist der Abschluss eines langen Rechtsstreits um die Grabstätte des 1979 verstorbenen Erzbischofs und TV-Katecheten, was eine neue Dynamik in das stagnierende Seligsprechungsverfahren bringen könnte. Die Diözese Peoria, in welcher Sheen zum Priester geweiht wurde, hat bereits 2002 ein solches eingeleitet. Im Jahr 2012 erkannte Benedikt XVI. die heldenhaften Tugenden des Erzbischofs an. Im September 2014 aber suspendierte der Bischof von Peoria, Daniel Jenky, die Causa mit der Begründung, dass der Heilige Stuhl erwarte, dass Sheens Leichnam in Peoria sei.

„Nichts muss so bleiben, wie es ist“, und: „Was viele Menschen nicht für möglich hielten, wurde Realität“: Diese Sätze aus der „Harvard-Rede“ der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel sollten auch als Anstoß für innerkirchliche Reformmaßnahmen genommen werden, meinen der Innsbrucker Pastoraltheologe Christian Bauer und seine ehrenamtlich in der Kirche engagierte ehemalige Studienkollegin Maria Mesrian in einem pfingstlichen Beitrag für die theologische Feuilleton-Website „feinschwarz.net“. Merkel solle als „Fremdprophetin“ genutzt werden.

Der Grünen-Politiker Cem Özdemir hat den Ex-Nationalspieler Mesut Özil scharf dafür kritisiert, dass der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan Trauzeuge bei Özils Hochzeit war. „Da scheinen sich zwei gesucht und gefunden zu haben“, sagte Özdemir im „Deutschlandfunk“. Schade sei es für all die jungen Leute, die auf Özil geschaut hätten, die ihn vielleicht als Vorbild betrachtet hätten, dass dieser sich jetzt als „Werbeplattform für einen Diktator“ hergebe. Aus Fairness müsse man sagen, dass Özil nicht der einzige sei, der sich mit solchen Leuten ablichten lasse.