Beim Namen genannt

Der jordanische König Abdullah II. (57) wird vom Franziskanerorden in Assisi mit der „Lampe des Friedens“ geehrt.
Beim Namen genannt

Der jordanische König Abdullah II. (57) wird vom Franziskanerorden in Assisi mit der „Lampe des Friedens“ geehrt. Das gab der dortige Konvent bekannt. Zur Übergabe der Auszeichnung soll Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach Assisi reisen. Sie war im Vorjahr mit der Friedenslampe gewürdigt worden. Abdullah II. werde für seinen Einsatz zur Förderung der Menschenrechte, der „Harmonie zwischen unterschiedlichen Glaubensvorstellungen“ und für die Aufnahme von Flüchtlingen geehrt, so der Orden. Die Friedenslampe der Franziskaner ist eine Nachbildung der gläsernen Öllampe, die am Grab des heiligen Franz von Assisi (1181/82–1226) brennt.

Der Sprecher der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Eckhard Pols, hat den in dieser Woche verstorbenen Arnulf Baring gewürdigt: Baring habe als Professor für Zeitgeschichte und Internationale Beziehungen am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin bis heute gültige Standardwerke geschrieben. Sein „hohes Ansehen“ sei auf den gründlichen Analysen etwa der Außenpolitik des ersten Bundeskanzlers oder der neuen Ostpolitik gegründet. Außerdem habe er die aktuelle politische Entwicklung der Bundesrepublik mit seinem „immensen publizistischen Wirken“ stets kritisch begleitet.

Zur Vatikan-Sportmannschaft „Athletica Vaticana“ gehört nun erstmals auch ein Bischof: Jean-Paul Vesco von Oran in Algerien. Der 56-jährige passionierte Marathonläufer lief eigenen Angaben zufolge im Jahr 1989 in New York seine persönliche Bestzeit von 2:52 Stunden. Nun könne er sich vorstellen, im Jahr 2021 für die im Januar gegründete Vatikanmannschaft bei den Mittelmeerspielen in der algerischen Küstenstadt Oran anzutreten, schreibt der Dominikaner in der Vatikan-Zeitung „Osservatore Romano“.