Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Der ehemalige Fußballnationalspieler Miroslav Klose, mit 71 Toren erfolgreichster Torjäger der deutschen Nationalmannschaft, ist bei den Fastenpredigten in der Basilika Sankt Emmeram in Regensburg zu Gast. „Es geht um spirituelle Fragen im Fußball und darum, wie Miro als Profi-Fußballer mit Erfolgen, aber auch mit Misserfolgen umging", so Stadtdekan Roman Gerl gegenüber katholisch.de. Die Fastenpredigten in Sankt Emmeram, die als Reihe bereits zum sechsten Mal stattfinden, stehen in diesem Jahr unter der Überschrift „Ohne Fleiß – kein Preis. Das Märchen von der Leistungsgesellschaft“. Wie Klose haben auch weitere Fastenprediger nicht unbedingt hauptberuflich etwas mit der Kirche zu tun. Auch Clemens Prokop, Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbands, wird 2018 zu Wort kommen.

Beim diesjährigen Wiener Opernball am 8. Februar wird zum ersten Mal auch ein Paar mit Down-Syndrom teilnehmen: nämlich Swatina Wutha und Felix Röper, 25 und 23 Jahre alt, die laut ORF derzeit beim Verein „Ich bin OK“ die Ausbildung zum Tänzer und Tanzassistenten machen und dort normalerweise Modern Dance und Hip-Hop tanzen. Um zusammen mit weiteren 143 Tanzpaaren den Opernball zu eröffnen, mussten sie fleißig üben und neue Schritte einstudieren. Swatina Wutha stammt ursprünglich aus Hamburg und ist für die Ausbildung nach Wien gekommen. „Das war etwas ganz Neues für mich und jetzt ist es ein großes Geschenk und eine Ehre, dass wir es erleben dürfen“, freut sich Wutha gegenüber dem österreichischen Sender. Auch Felix Röper ist „sehr zufrieden“. Er kommt aus Wilhelmsburg (Bezirk St. Pölten) und ist ein Fan von klassischer Musik und Opern, deshalb freue er sich ganz besonders auf den Opernball, wie er sagt. „Mozart habe ich gehört, ich bin ein großer Fan“, so Röper. Die Veranstalter des Wiener Opernballs setzen mit diesem Debüt ein klares Zeichen für den Lebensschutz.