Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Auf geteilte Reaktionen stößt die Entscheidung der Fernseh-Journalistin und ZDF-Moderatorin Dunja Hayali, der nationalkonservativen Zeitung „Junge Freiheit“ ein Interview zu geben. Neben Kritik gibt es Respektsäußerungen für diesen Schritt Hayalis, die via Twitter erklärt: „Sie können doch sicher auch verstehen, dass man als Journalist auch dahin geht, wo es weh tut?“ Im Gespräch mit der Zeitung fordert Hayali, die durch ihr Engagement gegen rechte Hetze bekannt wurde, einen Dialog über die politischen Grenzen hinweg. „Wir müssen die Meinung des anderen aushalten können, ohne sie sofort zu verunglimpfen oder persönlich zu werden.“ Zu einer Demokratie gehörten unterschiedliche Meinungen. „Demokratie kann nicht nur aus ,Mitte‘ bestehen, zu ihr gehören auch Links und Rechts – zumindest solange die Linie nicht überschritten wird, die die Grenze der Demokratie markiert.“

In Großbritannien haben Christen nach dem Terroranschlag im Londoner Regierungsviertel schnell mit Gebet reagiert. Die Evangelische Allianz in Großbritannien rief, wie die Evangelische Nachrichtenagentur Idea berichtet, noch am Tag des Anschlags zum Gebet für die Opfer, ihre Familien und für die Hilfskräfte auf. Die Allianz dankt ferner für alle Helfer, die jeden Tag ihr Leben für andere riskieren. Auch die katholische Kirche in England und Wales sowie die Diözese London betonten, dass sie für die Betroffenen beten.