Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Rihanna (Foto: dpa), R&B-Sängerin, reagierte bestürzt auf die Taifun-Katastrophe auf den Philippinen. „Bitte schließt die Menschen auf den Philippinen in eure Gebete ein. Ich war kürzlich noch dort, und es bricht mir echt das Herz“, twitterte die 25-Jährige. Ex-Boxer Mike Tyson (47) schrieb: „Ich bin im Herzen bei allen, die von dem schrecklichen Taifun auf den Philippinen betroffen sind. Ich sende euch meine Gebete.“ Die katholische Kirche auf den Philippinen ruft alle Gläubigen zum Gebet und zu großzügigen Spenden für die Opfer des Taifuns Haiyan auf. Mit dem eindringlichen Appell, dass die „philippinische Seele stärker ist als der Taifun“, will Erzbischof Jose Palma, Vorsitzender der Bischofskonferenz, in einer gestern veröffentlichten Erklärung den Opfern Mut zusprechen. Zugleich versicherte er ihnen „tiefstes Mitgefühl“ und Solidarität der Kirche. Nach jüngsten Angaben des Roten Kreuzes der Philippinen sind bisher mindestens 1 200 Todesopfer zu beklagen. Mehr als 9,5 Millionen Menschen sind von den Verwüstungen des Taifuns betroffen und mehr als 600 000 wurden obdachlos. Die Stadt Tacloban wurde dem Erdboden gleichgemacht. Aus anderen von dem Taifun betroffenen Regionen gibt es auch drei Tage nach der Katastrophe noch keine Informationen. Die Gesamtzahl der Todesopfer könnte auf weit über 10 000 steigen, fürchten die Behörden.