Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Bernd Neumann (CDU), Kulturstaatsminister, will in diesem Jahr 14 weitere Projekte zum Reformationsjubiläum finanziell unterstützen. Dazu gehören Symposien, Ausstellungen, Konzerte, Bildungsinitiativen und die Restaurierung von Kirchen, wie Neumann (Foto: dpa) gestern in Berlin mitteilte. Das Reformationsjubiläum biete „die große Chance, Deutschland als weltoffene Kulturnation mit ihren Traditionen kennen und erleben zu lernen“, so der Minister. Seit 2011 unterstützt er im Rahmen des Programms „Reformationsjubiläum 2017“ kulturelle Projekte sowie den Erhalt und die Sanierung bedeutender Reformationsstätten mit jährlich fünf Millionen Euro. Der Deutsche Kulturrat hatte sich vergangene Woche gegen eine zu enge Verbindung von Staat und evangelischer Kirche beim bevorstehenden 500-Jahr-Gedenken der Reformation gewandt. „Alle bisherigen Luther-Jubiläen sind durch eine zweifelhafte Nähe von Staat und Kirche gekennzeichnet. Auch die Reformationsfeierlichkeiten 2017 stehen noch unter diesem Vorzeichen“, erklärte Kulturrats-Geschäftsführer Olaf Zimmermann in Berlin.

Die Bertelsmann Stiftung vergibt den Reinhard-Mohn-Preis 2013 an den ehemaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan. Mit der Preisvergabe werde Annan als Vorkämpfer für eine nachhaltige Entwicklung gewürdigt, teilte die Stiftung mit. Viele globale, nationale und lokale Initiativen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft profitierten heute von Strukturen, die Annan als Generalsekretär der Vereinten Nationen aufgebaut habe.