Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Mutter Teresa, Nelson Mandela und Helmut Schmidt sind die wichtigsten Vorbilder der Deutschen. Dies geht aus einer am Dienstag veröffentlichten repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts Allensbach hervor. Die für ihren selbstlosen Einsatz für die Ärmsten der Armen bekannte katholische Ordensfrau Mutter Teresa (1910–1997) nannten 39 Prozent der 1 600 Befragten als Vorbild, den Anti-Apartheid-Kämpfer Mandela 30 Prozent, Altkanzler Schmidt kam auf 29 Prozent. Auf der Liste der 20 größten Vorbilder platzierten sich auch der tibetische Religionsführer Dalai Lama (Platz 6), US-Präsident Barack Obama (Platz 10) und Papst Benedikt XVI. (Platz 15).

Markus Löning (FDP), Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung, hat die Freilassung von 190 politischen Gefangenen im Rahmen einer umfangreichen Amnestie in Georgien begrüßt. Dabei lobte er am Dienstag in Berlin den entsprechenden Gesetzgebungsprozess. Regierung und Parlamentarier hätten intensiv über die Inhalte debattiert. Dies mache Mut für die demokratische Entwicklung Georgiens. Georgien hatte am Sonntag 190 Personen aus der politischen Gefangenschaft entlassen und 25 „politischen Exilanten“ rehabilitiert. Unter den Freigelassenen befinden sich auch Personen, die im Frühjahr 2011 während Demonstrationen gegen die damalige Regierung festgenommen und zu Haftstrafen verurteilt worden waren. Insgesamt kamen 3 000 Inhaftierte frei. Zudem will die Regierung die Haftstrafen von 10 000 weiteren Gefangenen verringern.