Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Schimon Peres, Staatspräsident Israels, folgt Papst Benedikt XVI. auf Twitter. „Willkommen auf Twitter, die Beziehungen zwischen Israel sind besser als je zuvor und schaffen eine Grundlage für den Frieden in der Welt“, twitterte das Staatsoberhaupt an das Kirchenoberhaupt. Eine ähnliche Botschaft hatte Peres zuvor dem neuen päpstlichen Nuntius Erzbischof Giuseppe Lazzarotto bei einem Botschafterempfang übermittelt, wie der israelische Sender „Arutz Scheva“ (Dienstag) meldete. Benedikt XVI. hatte am Montag einen Twitter-Account eröffnet. Binnen 24 Stunden fand er mehr als eine halbe Million Follower. Den ersten Tweet will Benedikt XVI. am 12. Dezember verbreiten. Weitere Möglichkeiten, mit dem Papst in Verbindung zu bleiben, bieten sich für Smartphone- und iPhone-Nutzer. Sie können die öffentlichen Auftritte des Papstes künftig live über eine neue Anwendung verfolgen. Die kostenfreie App soll für das Apple-iPhone bis Ende Dezember zur Verfügung stehen, wie der päpstliche Rat für die sozialen Kommunikationsmittel am Dienstag mitteilte. Versionen für andere Betriebssysteme sollen im Januar folgen. „Die App wird die Nachrichten-Website des Vatikan, news.va, beinhalten“, sagte der Sekretär des Rates, Paul Tighe. Alle Reden und Auftritte des Papstes, die für diesen Internetauftritt mit Webcams gefilmt würden, seien über die „App“ abrufbar. Übertragen würden vor allem wöchentlichen Generalaudienzen.