Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Die Kölner Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner (Foto: KNA) ist am Donnerstag offiziell aus ihrem Amt verabschiedet worden. An der Feier in Köln nahmen zahlreiche Vertreter aus Kirche, Politik und Gesellschaft teil. Darunter waren die Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken (SPD), Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes (SPD), der frühere Kölner Weihbischof und jetzige Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann sowie Schock-Werners Amtsvorgänger Arnold Wolff. Schock-Werner war die erste Frau im Dombaumeisteramt, aus dem sie zum 31. August nach mehr als 13 Jahren ausscheidet. Nachfolger der 65-Jährigen ist der Würzburger Steinmetzmeister und Kunsthistoriker Michael Hauck (52), der zuvor Hüttenmeister der Passauer Dombauhütte war. Schock-Werner nehme einen besonderen Platz in der Geschichte der Kölner Dombaumeister ein, versicherte der Dompropst Norbert Feldhoff in seiner Laudatio. Nicht weil sie die erste Frau in diesem Amt gewesen sei. „Sondern weil Sie sich mit Ihrem Wissen und Können, mit großem Engagement und Ihrer ganzen Persönlichkeit um den Kölner Dom verdient gemacht haben.“ Sie sei eigentlich von Geburt an für das Amt prädestiniert gewesen, fuhr Feldhoff launig fort. Schließlich sei sie am 23. Juli, dem Fest der Überführung der Reliquien der Heiligen Drei Könige nach Köln, geboren. Schock-Werner leitete die Kölner Dombauhütte seit 1999. Schock-Werner hat ein Ingenieurstudium in der Fachrichtung Hochbau abgeschlossen sowie Kunstgeschichte und Geschichte studiert.