Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Hubert Hüppe (CDU), Behindertenbeauftragter der Bundesregierung, kehrt in den Bundestag zurück. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins „FOCUS“ rückt der 55-jährige, aus Lünen stammende CDU-Politiker für Jürgen Herrmann nach, der mit 49 Jahren an Herzversagen gestorben war. FOCUS zufolge bleibt Hüppe auch Behindertenbeauftragter. Er gehörte bereits von 1991 bis 2009 dem Bundestag an.

Johannes Schroeter, Landesvorsitzender des Familienbundes der Katholiken, hat Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) widersprochen. Schulbesuch sollte nicht durch mehr Zwang, sondern durch mehr Attraktivität gefördert werden. Die Bundesarbeitsministerin hatte gegenüber der Berliner Morgenpost gefordert, Eltern von „Schulschwänzern“ mit Bußgeldern zu bestrafen. Johannes Schroeter sagte dazu: „Viele zivilisierte Länder kennen nicht einmal eine Schulpflicht, zum Beispiel Irland, Frankreich, Dänemark oder der PISA-Spitzenreiter Finnland. Sie verstehen Schule als staatliches Angebot, das die Familien nutzen können oder nicht. Auch mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und mit der katholischen Soziallehre ist ein Zwang zur Ablieferung der Kinder in Schulen nicht vereinbar.“

Kinder seien von Natur aus neugierig und lernbereit. Sprechen und Laufen lernten sie aus eigenem Antrieb. Wenn Kinder ungern zur Schule gingen, müsse man nicht mehr Zwang auf die Eltern ausüben, sondern an der Attraktivität von Schule arbeiten.