Beim Namen genannt

Angela Merkel ist im Urlaub laut Touristenseelsorger Josef Hurton eine tolle Gesprächspartnerin. „Mich interessiert besonders ihre Jugend in der DDR“, so der Pfarrer im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ (Mittwoch). Er unterhalte sich gerne mit der CDU-Politikerin, wenn sie ihren Urlaub im norditalienischen Bergdorf Sulden verbringe. Ein Gesprächsthema mit der Kanzlerin sei seine Heimat, die ehemalige Tschechoslowakei, so Hurton. „Mein Neffe Bela Bugar, der hier gelegentlich vorbeischaut, ist Vizepräsident des slowakischen Parlaments.“ Über ihn hätten sich die beiden kennengelernt. Das obige Bild zeigt Merkel in ihrem Urlaub in Südtirol im vergangenen Jahr mit ihrem Mann im Museum des Bergsteigers Reinhold Messner (Foto: dpa).

Dirk Tänzler, Bundesvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), meint, dass Glaube und Party auf dem Weltjugendtag (WJT) zusammengehören. Neben den großen Gottesdiensten seien aber besonders die persönlichen Begegnungen „Momente, die die Veranstaltung zu einem religiösen Event werden lassen“, so Tänzler am Mittwoch in Bonn im Interview mit katholisch.de, dem Onlineportal der katholischen Kirche. Durch die Erfahrung einer zunehmend säkularisierten Gesellschaft ist laut Tänzler der WJT für viele eine Art Tankstelle: „Da wird Kraft getankt, um als Christ in der Gesellschaft überzeugen zu können.“ Kritik äußerte er an dem Sponsoring durch verschiedene Großunternehmen. Als überzeugter Christ müsse danach gefragt werden, ob bei der Herstellung von Produkten Mensch oder Umwelt zu Schaden kämen. Coca-Cola aber verletze Menschenrechte und beute die Natur aus, so Tänzler.