Am Rande

Am Rande

Von der Basilika St. Aposteln in Köln ruft die Glocke mit dem Namen Johannes Paul II. seit September 2005 die Gläubigen zur Heiligen Messe und Gebet (Foto: St. Aposteln). Sie ist damit länger im Dienst als die „Johannes-Paul-II.-Glocke“ im thüringischen Geisleden. Darauf hat uns die Pfarrei St. Aposteln freundlicherweise aufmerksam gemacht, nachdem „Die Tagespost“ am 10. Dezember eine Meldung der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA) veröffentlichte, wonach die bundesweit bislang einzige „Johannes-Paul-II.-Glocke“ eben in diesem Geisleden hänge. Was also nicht stimmt, wobei sich auch die KNA schon korrigierte – das mit der einzigen „Johannes-Paul-II.-Glocke“ sei allein für Ostdeutschland gemeint gewesen. Die Kölner Glocke „Johannes Paul II.“ ist in jeder Hinsicht ein Schwergewicht. Sie wiegt nach Angaben der Pfarrei rund 6,7 Tonnen und wurde zum Weltjugendtag 2005 gestiftet. Geweiht hat sie Papst Benedikt XVI. auf den Namen seines Vorgängers am 20. August 2005 bei der Vigilfeier des damaligen Weltjugendtages auf dem Marienfeld bei Kerpen. Sie läutete auch beim Abschlussgottesdienst am folgenden Tag. Damit soll sie dauerhaft an das große Ereignis des XX. Weltjugendtages 2005 in Köln und Deutschland erinnern.

Als schwerste Glocke in St. Aposteln verrichtet sie ihren Dienst gemeinsam mit sechs weiteren Glocken. Laut Läuteordnung erklingt sie in wechselnder Besetzung mit anderen an Hochfesten, Allerheiligen und Allerseelen sowie solo am 2. April zum Todestag von Papst Johannes Paul II. und am 20. August, dem Weihetag der Weltjugendtags-Glocke. DT/sei

Infos im Internet unter

gemeinden.erzbistum-koeln.de/ st_aposteln/Basilika/Glocken.html