Engelszell

Trappisten-Superior Bony: Wichtig ist das Gottvertrauen

Pater Hubert Bony leitet das einzige Kloster im deutschsprachigen Raum, in dem noch Trappistenbier gebraut wird. Jungen Interessenten am mönchischen Leben gibt er eine Botschaft mit auf den Weg.

Trappistenbier aus Stift Engelszell
Pater Bony und Braumeister Michael Hehenberger sind für die drei Biersorten verantwortlich, die im Stift Engelszell gebraut werden. Foto: Stift Engelszell

Mönche hätten in früheren Zeiten ein viel beschwerlicheres Leben geführt, meint der Superior des niederösterreichischen Stifts Engelszell, Pater Hubert Bony. Es sei kaum Technik und Gerätschaft zur Verfügung gestanden. Dies habe aber auch einen Vorteil mit sich gebracht, so Pater Bony im Gespräch mit der „Tagespost“: „Alles ging langsamer, was günstiger für das persönliche Gebet und die Meditation war.“

Fasziniert von der Orientierung nach dem Gebet in einer Gemeinschaft

Das Trappistenkloster Engelszell, in der Diözese Linz gelegen, ist bekannt für eine Besonderheit. Es ist das einzige Kloster im deutschsprachigen Raum, in dem noch Trappistenbier gebraut wird. Fasziniert am Leben der Trappisten habe ihn die Orientierung nach dem Gebet in einer Gemeinschaft, so Pater Bony weiter.

Er selbst habe schon sehr früh gewusst, dass er später einmal ein Klosterleben führen wolle. „Die Idee entstand schon in meiner Jugendzeit im Alter von 17 Jahren, nach einem Besuch im Kloster von Citeaux in Frankreich.“ Einige Jahre später sei er dann in ein Kloster eingetreten.

Auf die Erfahrungen der alten Mönche hören

Jungen Interessenten am mönchischen Lebensstil gibt er mit auf den Weg, dass es wichtig sei, viel Gottvertrauen zu haben „und auf die Erfahrungen der alten Mönche zu hören“. Dennoch müsse jeder auch selbst persönliche Erfahrungen sammeln. Darum lautet seine Botschaft: „Wagt es – kommt und seht!“

Wie es den Trappistenmönchen von Engelszell gelang, sich trotz Nachwuchssorgen zu einem wirtschaftlich florierenden Stift zu entwickeln, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe der „Tagespost“ vom 21. März 2019. Kostenlos erhalten Sie diese Ausgabe hier.

DT