Erzbistum Köln: Markus Günther neuer Medienchef

Eine der bedeutendsten Diözesen Europas hat einen neuen Kommunikationsdirektor: Markus Günther ist fortan zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit im Erzbistum Köln.

Kölner Dom - Wahrzeichen der Stadt, in der Markus Günther tätig wird
Markus Günther, der neue Kommunikationsdirektor im Erzbistum Köln. Foto: Henning Kaiser (dpa)

Mehr als ein Jahr, nachdem Ansgar Mayer wegen umstrittener Äußerungen in den sozialen Medien über die Wahlerfolge der AfD in Sachsen seinen Posten aufgeben musste, ist Markus Günther zum neuen Kommunikationsdirektor des Erzbistums Köln ernannt worden.

Markus Günther – ein "überzeugter konservativer Katholik"

Markus Günther ist fortan zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Kölner Erzdiözese und damit auch von Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki. Dessen Entscheidung, Günther ins Boot zu holen, wird als richtungsweisend angesehen. „Dass die Wahl des Erzbischofs, Kardinal Rainer Woelki, nach längerer Suche auf einen Mann mit dem kirchenpolitischen Profil Günthers fiel, wurde in Kirchenkreisen als Richtungsentscheidung gewertet“, schreibt Joachim Frank im „Kölner Stadt-Anzeiger“. Das „kirchenpolitische Profil“ Günthers umreißt Frank mit „überzeugter konservativer Katholik“.

Akademische und publizistische Leistungen zeugen von großer Fachkompetenz

In Günthers Biographie halten sich akademische und publizistische Meriten auf hohem Niveau die Waage. Nach dem Studium der Geschichte und Politikwissenschaften und der Promotion (2003) folgten sowohl Buchpublikationen (unter anderem die erste deutschsprachige Biografie über den Aufstieg Barack Obamas, 2007) als auch herausragende journalistische Tätigkeiten, für die Günther mehrfach ausgezeichnet wurde. Entscheidend dürfte jedoch neben der Fachkompetenz in der Tat die Haltung Günthers zur Kirche sein.

Was Markus Günther dabei besonders auszeichnet und welche Perspektiven er für die „Spätzeit des Christentums“ entwickelt, erfahren Sie im Porträt von Josef Bordat in der aktuellen Ausgabe der „Tagespost“ vom 3. Januar 2019. Kostenlos erhalten Sie diese Ausgabe hier.

DT (jobo)