"Die Tagespost" gewinnt internationalen Designpreis

Die Tagespost setzt mit den Aufmachern „Muslime finden Christus“ und „Ersatzreligion Sport“ Maßstäbe bei den Wochenzeitungen in Europa. Eine Fachjury würdigt die grafische Umsetzung mit dem renommierten „European Newspaper Award“.

"Die Tagespost" für Cover ausgezeichnet
Norbert Küpper, Veranstalter und Organisator des ENA, unterstrich in seiner Begründung die passende Übertragung von inhaltlicher Aussage auf die bildliche Gestaltung. Foto: Rene Ruprecht (dpa)

"Die Tagespost" ist mit dem internationalen Designpreis „European Newspaper Award“ (ENA) in der Kategorie „Cover- & Coverstory Weekly Newspaper“ ausgezeichnet worden. Das entschied vergangene Woche die für die Preisvergabe zuständige 16-köpfige Fachjury aus Journalisten, Designern und Medienwissenschaftlern. Von über 300 eingereichten Konkurrenz-Entwürfen aus ganz Europa prämierten sie die Tagespost-Titelseiten „Muslime finden Christus“ (Ausgabe vom 25. Januar 2018) und „Ersatzreligion Sport“ (Ausgabe vom 8. Februar 2018) als herausragend. Die Preisverleihung erfolgt beim Europäischen Zeitungskongress 2019 in Wien.

"Tagespost" hat mit der Umstellung zur Wochenzeitung "Riesensprung" gemacht

Norbert Küpper, Veranstalter und Organisator des ENA, unterstrich in seiner Begründung die passende Übertragung von inhaltlicher Aussage auf die bildliche Gestaltung. „Die gelungene Visualisierung des Themas war für uns ausschlaggebend. Der gedankliche Transfer von Muslimen und Kreuz sowie der olympischen Ringe im Altarraum einer Kirche gelang sofort“, so Küpper. Auch das sonstige Erscheinungsbild hielt seinem Urteil stand. Die Tagespost habe mit der Umstellung zur Wochenzeitung einen Riesensprung gemacht, lobt Küpper.

Prämiertes Cover ist hochkontrovers

Das vom ENA prämierte Cover ist hochkontrovers, weil es die christliche Mission unter Muslimen positiv hervorhebt. Gerade deshalb wählte Tagespost-Chefredakteur Oliver Maksan den Titel gezielt für den Wettbewerb aus. „Am Beispiel der Mission von Muslimen wollten wir zeigen, dass zentrale katholische Glaubensinhalte eben nicht verkürzt oder verwässert werden müssen, um im säkularen Diskurs verstanden zu werden. Das ist uns gelungen“, ordnet Maksan die Preisverleihung in den religionspolitischen Kontext ein. Der Titel „Muslime finden Christus“ bringe die katholische Position hierzu in Wort und Bild verständlich auf den Punkt.

DT

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