Die Grenzen des Umweltschutzes

Umweltschutz ist wichtig und notwendig. Dass dieser auch nach hinten losgehen kann, zeigt ein E-Bus-Projekt der Stadt Trier.

Was ist eigentlich Umweltschutz
Die Stadt Trier hat zwar einen E-Bus, doch kalte Temperaturen zwingen den Akku in die Knie, und wenn der Fahrer dann auch noch für die Fahrgäste die Heizung anschaltet, ist keine Beschleunigung mehr drin. Foto: Stefan Krutsch/traffiQ (Stefan Krutsch/traffiQ)

Umweltschutz ist wichtig und notwendig. Wer wollte das bestreiten. Aber was ist Umweltschutz? Die mit viel Energie betriebene Attacke auf alle Dieselfahrer? Das Sperren von einzelnen Straßen, bei denen auch schon mal Gerichtsurteile wirken, die aufgrund von Schätzungen zustande kamen? Elektroautos und E-Busse, die schon allein wegen ihrer Geräuscharmut so richtig sauber wirken?

In Trier kann der E-Bus seinen Zweck nicht erfüllen

Bleiben wir mal bei den E-Bussen. Die Stadt Trier hat jetzt einen angeschafft. Für 560.000 Euro. Was für ein Prestige- und Imagegewinn! Immerhin: Da ist die Römerstadt Vorreiter in Deutschland. Dumm nur, dass dieser Bus seinen eigentlichen Zweck nicht erfüllen kann, nämlich Leute von A nach B zeitnah und fahrplanmäßig zu transportieren. Der Grund: Kalte Temperaturen zwingen den Akku in die Knie, und wenn der Fahrer dann auch noch für die Fahrgäste die Heizung anschaltet, ist keine Beschleunigung mehr drin. Die 560.000 Euro stehen jetzt in der Garage.

Die Bundesregierung sponsert solche Projekte mit rund einer Milliarde Euro

Man muss wissen, dass die Bundesregierung solche Projekte mit rund einer Milliarde Euro – natürlich Steuergeldern, also Geld der Bürger – sponsert. Und weil die sauberen Akkus Kälte so gar nicht mögen, bieten manche Buslieferanten als Sonderausstattung und zur „Sicherheit“ einen Dieselmotor an.  Aus den 150 Kilometern Fahrleistung am Stück, die übrigens in jeder größeren Stadt rasch erreicht werden, werden im Winter gerne auch mal knapp 80. Aber das wissen Fahrer von teuren E-Autos ja auch. Wie gut, dass bei manchen Ladestationen die Wartezeit durch den Besuch eines nebenan liegenden Schnellrestaurants ganz emissionsfrei und gesund überbrückt werden kann.

Warum der Störfaktor überhaupt der Mensch ist und dessen Freiheitsliebe für manche Welt- und Menschenbilder suspekt ist, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe der „Tagespost“ vom 24. Januar 2019. Kostenlos erhalten Sie diese Ausgabe hier.

DT