Aspekte eines gesunden Umgangs mit sich selbst

Oft geht es bei der Selbstsorge um ganz einfache Dinge. Von Johannes Hartl

Erholung, Schönheit, Freude - drei menschliche Grundbedürfnisse
Erholung, Schönheit, Freude - drei menschliche Grundbedürfnisse. Foto: Matthias Balk (dpa)

Bei allem Gottvertrauen: Niemand käme wohl auf die Idee, man könne sich das Zähneputzen sparen, denn die reinigende Kraft des Wortes Gottes solle doch genügen. Wir Menschen wissen, dass es Dinge gibt, für die wir selbst Verantwortung haben und die Gott uns nicht abnimmt. Nicht jedem ist bewusst, dass er Verantwortung für sein eigenes Innen hat: „Mehr als alles hüte dein Herz; denn von ihm geht das Leben aus.“ (Spr 4, 23)

Menschen haben verschiedene Grundbedürfnisse

Doch was bedeutet das? Es gibt gesunden Umgang mit sich selbst und ungesunden. Mit Sünde muss das noch nicht einmal etwas zu tun haben. Menschen haben Grundbedürfnisse. Neben den ganz offensichtlichen wie Nahrung und Schlaf gehören dazu auch menschliche Nähe, Erholung, Schönheit, Freude.

Gegen den unkontrollierten Umgang mit Sexualität, Essen, Alkohol und Medien

Mit erstaunlicher Scharfsicht ermahnt Bernhard von Clairvaux Papst Eugen III., seinen früheren Mönch: „Gönne dich dir selbst! Wie lange noch schenkst du allen anderen deine Aufmerksamkeit, nur nicht dir selber! Ja, wer mit sich selbst schlecht umgeht, wem kann der gut sein?“ Kann es sein, dass viele ungute Gewohnheiten und moralische Verfehlungen auch Symptome eines generell unverantwortlichen Lebensstils sind? Das Ankämpfen gegen den unkontrollierten Umgang mit Sexualität, Essen, Alkohol, Medien ist nötig.

Welche Frage in diesem Zusammenhang noch fruchtbarer und zielführender ist, wie wichtig Zeiten der Entspannung sind und wie Selbstsorge entlang der menschlichen Grundbedürfnisse nach Ansicht von Johannes Hartl am besten gelingt, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe der „Tagespost“ vom 7. Februar. Kostenlos erhalten Sie diese Ausgabe hier.

DT (jobo)