San Diego / Basel

700 Kinder gerettet

US-amerikanischer Arzt stellt Therapie vor, die Abtreibungspille entgegenwirkt.

Therapie, die Abtreibungspille entgegenwirkt
Kunststoff-Modelle von Embryos in der zehnten Schwangerschaftswoche. Foto: Uli Deck (dpa)

George Delgado, Leiter der US-amerikanischen Vereinigung APR (Abortion Pill Reversal, dt.: Aufhebung der Abtreibungspille) mit Sitz in San Diego/Kalifornien, hat kürzlich in der Schweiz eine Therapie vorgestellt, die offenbar die Wirkung der Abtreibungspille „Mifegyne“ zu neutralisieren vermag. Wie die Journalistin und Lebensrechtlerin Alexandra Linder in der aktuellen Ausgabe der „Tagespost“ berichtet, stellte Delgado die Therapie kürzlich auf Einladung des Schweizer Vereins „mamma“ in Münchenstein bei Basel vor.

Der Abtreibungspille entgegengewirkt

Mifepriston, der Hauptwirkstoff der Abtreibungspille, ist ein Anti-Progesteron, der die Wirkung des Hormons Progesteron hemmt, das für die Aufrechterhaltung einer Schwangerschaft wichtig ist. Mit der von Delgado vorgestellten Therapie kann dieser Wirkung entgegengewirkt werden. Wie Linder schreibt, seinen in den USA auf diese Weise bereits 700 Kinder, deren Mütter die Einnahme der Abtreibungspille bereuten und rückgängig machen wollten, gerettet worden.

In ihrem Beitrag erklärt Linder, wie die Therapie wirkt, welchen Beitrag Delgado dazu leistete und von wem sie mittlerweile unterstützt wird. Den ausführlichen Beitrag der Journalistin, die auch Vorsitzende des Bundesverbands Lebensrecht (BVL) ist, finden Sie in der aktuellen Ausgabe der „Tagespost“ vom 19. Juni 2019. Kostenlos erhalten Sie die Zeitung hier.

DT/reh (jobo)