Wie Fiktion und Fama zu Fakten werden

Die Berliner Uraufführung der Oper „Edward II.“ ist ein homophobes Machwerk. Sie stellt ausnahmslos alle einst bürgerlich genannten Vorurteile über Homosexuelle zur Schau. Differenzierte sensible Schönheit, mithin das Markenzeichen schwuler Ästhetik, werden an der Deutschen Oper schmerzlich vermisst.
„Homos raus“ hat die Kirche nie gesagt. Auch ist die Szene aus der Oper „Edward II.“ als eindeutige Ironisierung der „Demo für alle“ zu sehen.

Die Berliner Uraufführung der Oper „Edward II.“ ist ein homophobes Machwerk. Sie stellt ausnahmslos alle einst bürgerlich genannten Vorurteile über Homosexuelle zur Schau. Differenzierte sensible Schönheit, mithin das Markenzeichen schwuler Ästhetik, werden an der Deutschen Oper schmerzlich ...