Beste Aussichten auf Rom

Seit 1938 krönt eine Sternwarte den Monte Mario und dient somit als weithin sichtbarer Wegweiser für den Weg auf den Gipfel des Hügels. Von Camilla Parker

Sterne schauen und Essen gehen: Auf dem Weg nach Rom lohnt sich der Besuch des Bergs der Freude. Foto: IN
Sterne schauen und Essen gehen: Auf dem Weg nach Rom lohnt sich der Besuch des Bergs der Freude. Foto: IN

Mit einer Höhe von 139 Metern ist der Monte Mario nicht nur die höchste Erhebung in unmittelbarer Stadtnähe, sondern zudem einer der besten Aussichtspunkte Roms. Hier oben liegt einem die Ewige Stadt zu Füßen. Allerdings muss man sich, um in diesen Genuss zu kommen, ein wenig aus dem touristischen Stadtkern entfernen. In nordwestlicher Richtung erreicht man die Aussichtsplattform mit dem Taxi aus dem römischen Zentrum in etwa zwanzig Minuten – natürlich nur bei normalem Verkehr. In der Rushhour sollte man lieber nicht zum Monte Mario aufbrechen, denn die Zufahrtsstraße ist morgens wie abends komplett dicht.

Das Restaurant „Lo Zodiaco“ auf dem Monte Mario

Von der großen Plattform genießen viele Römer gerne zu Silvester das Feuerwerk. Im „Lo Zodiaco“, dem einzigen Restaurant unmittelbar an der Aussichtsplattform, bekommen Besucher tagsüber Kaffee und werden am Abend mit Drinks, Pizza und Pasta vor einzigartiger Kulisse verwöhnt. Neben der Aussichtsplattform krönt seit 1938 die Sternwarte Roms den Monte Mario, der angeblich so heißt, da man von dort, bei klarer Sicht, bis zum Meer, „mare“, sehen kann. Pilger im Mittelalter nannten den Berg mit der tollen Aussicht „Mons Gaudii“, Berg der Freude, denn hatte man es einmal bis hierhin geschafft, war der Weg nach Rom, vor allem aber nach Sankt Peter, nicht mehr weit und die Freude darüber groß.

Rückblick

  1. Der Besuch einer Bar muss einfach sein
  2. Der Ringkuss auf dem Prüfstand
  3. Zwischen Anspruch und Wirklichkeit
  4. Die Bischöfin und der Reformer
  5. Vergessene Sommerfrischen
  6. Zwei Päpste – zwei Kurien
  7. Wo die Herzen der Päpste ruhen
  8. Wo Caesar zu Boden ging
  9. Als es in Rom drunter und drüber ging
  10. Zum Dank und Ansporn
  11. Kommentar: Der Grund der Hoffnung
  12. Die grünen Herzen Roms
  13. Neros „Goldenes Haus“
  14. Ein „päpstlicher“ Bahnhof
  15. Alte Tradition für die Gegenwart
  16. Franziskus – ein Papst für die Armen und der Peripherie
  17. Ein Grabmal der besonderen Art
  18. Das Empfangskomitee seiner Heiligkeit
  19. Das „Küken“, das den Obelisken trägt
  20. Die Papstmessen: Wie sie ihren Anfang nahmen
  21. Roms Uhren: Wem die Stunde schlägt
  22. Maria zum Siege
  23. Der „Königsweg“ zum Papst
  24. Das Sträßchen der Rosenkränze
  25. Rom, Metropole der Basiliken
  26. Kommentar: Wenn die Synode ruft
  27. Wo sich Himmel und Erde berührten
  28. Eine Oase der Andacht
  29. Auf den Spuren einer extravaganten Frau
  30. Mit Paulus in Rom, der Ewigen Stadt
  31. Die große Neuheit des Pontifikats
  32. Die römische Kurie als Dauerbaustelle
  33. Fotos von und mit dem Papst
  34. Die Kummerkästen Seiner Heiligkeit
  35. Mit Volldampf nach Castel Gandolfo
  36. Erkundungen im Borgo
  37. Mit Caravaggio durch Rom, der etwas andere Pilgerweg für Kunstliebhaber
  38. Wie dreidimensional vor 430 Jahren
  39. Das Heilige Jahr der Beichte
  40. Im Schwalbennest am riesigen Dom