Beim Namen genannt

Donald Trump
Afrio-Amerikanische Pastoren treffen Donald Trump. (Symbolbild) Foto: Justin Lane (EPA)

Nach mehreren verbalen Attacken hat sich US-Präsident Donald Trump mit schwarzen Religionsführern im Weißen Haus getroffen. Zu den Teilnehmern der rund zweistündigen Unterredung hinter verschlossenen Türen zählten 20 als konservativ geltende Prediger aus schwarzen Großstadtgemeinden. Das Treffen fand unmittelbar nach mehreren als rassistisch kritisierten Äußerungen Trumps gegen schwarze Politiker und Geistliche statt. Nach dem Treffen im Oval Office nahm der Gründer der Koalition afroamerikanischer Pastoren, Bill Owens, Trump gegen Rassismus-Vorwürfe in Schutz. Trump habe viel für die afroamerikanische Gemeinschaft getan.

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Der frühere Bundespräsident Joachim Gauck (79) ruft zu einer „entschiedenen Intoleranz gegenüber den Intoleranten“ auf. „Die Grenzen der Freiheit sind dort, wo das Recht gebrochen und die Freiheit und Menschenwürde Anderer bedroht werden“, sagte Gauck den im Augsburger Verlag Sankt Ulrich erscheinenden Wochenzeitungen „Neue Bildpost“ und „Katholische SonntagsZeitung“. Daher müsse es „in einer liberalen Demokratie ein deutliches Stoppschild für diejenigen geben, die die Freiheit der Anderen nicht achten, die intolerant sind.“ Der evangelische Theologe ergänzte: „Zur entschiedenen Intoleranz gegenüber den Intoleranten gehört aber auch die Toleranz gegenüber denjenigen, die eine andere Meinung, Religion oder Weltanschauung haben.“

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In der Kathedrale von Norwich wird im August eine 15 Meter hohe Jahrmarktrutsche aufgestellt. Das spiralförmig-bunte „Helter Skelter“ solle den Besuchern die Chance bieten, den Kirchenraum auf völlig neue Art zu erleben und Gespräche über den Glauben anregen. Pfarrer Andy Bryant: „Wir alle müssen die Dinge aus einer neuen Perspektive betrachten, wenn wir uns gegenseitig erreichen und die Spaltungen heilen wollen, die unser Land und leider auch unsere Kirche bedrohen.“