Beim Namen genannt

Der Sänger Mark Forster

Beim Namen genannt

Der Sänger Mark Forster wollte als Kind Priester werden. „Ich habe eine polnische Mutter, meine Schwester und ich wurden katholisch erzogen“, sagte er dem Magazin des Bistums Essen „Bene“. Er habe als Kind jeden Sonntag zur Kirche gehen müssen. Die Entscheidung zur Gesangskarriere fällte der 35-Jährige eigenen Angaben zufolge beim Pilgern auf dem Jakobsweg. Zuvor habe er diesen Wunsch eher als „Fantasie“ betrachtet. Um es mit der Sänger-Karriere zu versuchen, habe er den Pilgerweg gebraucht.

Die Schweizer Diözese Basel schafft die Berufsbezeichnungen „Laientheologe/Laientheologin“ und „Pastoralassistent/Pastoralassistentin“ ab. Zum 1. August werden stattdessen die Begriffe „Theologe/Theologin“ sowie „Pfarreiseelsorger“ und „Pfarreiseelsorgerin“ eingeführt, wie aus einem Schreiben von Generalvikar Markus Thürig an die Seelsorger und Katecheten hervorgeht, aus dem das Portal kath.ch zitiert. Seit vielen Jahren störe das Element „Laie“, das in der Gesellschaft als „Nicht-Fachmann/-frau“ verstanden werde, begründete Thürig auf kath.ch-Anfrage die Entscheidung. Dabei habe diese Personengruppe ein abgeschlossenes Theologiestudium. Laientheologen haben nicht die Weihe zum Diakon oder Priester empfangen. Das Element „Laie“ habe sich damit auf den Stand bezogen und nicht auf eine fehlende Fachkompetenz, erklärte Thürig.

Bei der Feier zum 500. Jahrestag der „Leipziger Disputation“ hat der frühere Bundesinnenminister Thomas de MaiziEre (CDU) die Kirchen trotz sinkender Mitgliederzahlen als gesellschaftlich prägende Größe bezeichnet. „Religion hat eine Bedeutung für die Wertbindung und Wertbildung – und zwar weit über die Kirchenmitglieder hinaus“, so de Maiziere. „Das christlich-kulturelle Erbe prägt unser Land und ich sehe nicht, dass wir dort aussteigen sollten oder wollen.“ Starke Religionsgemeinschaften und Kirchen seien eine „Entlastung“ für staatliches Handeln“.