Zur Überschrift des Beitrags „Der Teufel im Detail“: Er wehrt sich noch, ist aber auf der Verliererstraße

Nun hat es der Teufel geschafft, auch in der „Tagespost“ in die Überschrift eines Artikels zu gelangen (siehe „Der Teufel im Detail“ von Stefan Meetschen, DT vom 12. November). In anderen Zeitungen ist ihm das schon viel früher gelungen.

Auch im Fernsehen, in den „Tagesthemen“ im Ersten Programm, scheut man sich nicht, dieses Wort in den Mund zu nehmen. Ich will das nicht monieren, nur anmerken, dass man dem Teufel ganz schön viel Platz einräumt. Und man nicht gleichzeitig dagegenhält, was wir vom christlichen Glauben dazu sagen können: Der Teufel hat verloren durch Jesu Tod am Kreuz von Golgotha – er wehrt sich noch, aber er ist auf der Verliererstraße.

Ein idealer Platz, dies zu sagen, wäre der Ersten Fastensonntag, wenn das Evangelium von der Versuchung Jesu vorgelesen wird. Aber da muss man dann das Hirtenwort des Bischofs vorlesen, das meist den Bezug auf das Tagesevangelium vermissen lässt.

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