Zur Papst-Schelte von ZdK-Vize Lücking-Michel : Bezahlen müssen die Gläubigen : Politisch wirksam? Leider vor allem innerkirchlich

Zur „Papstkritik schlägt hohe Wellen“ (DT vom 30. April, Seite 1): Das ZdK dient nicht dem Interesse der Katholiken in Deutschland, sondern politischen Interessen und den Karrieren der Funktionäre. Als begeisterter Katholik könnte man nicht nur an diesem ZdK, sondern auch an der Entscheidungskraft der Mehrheit unserer Bischöfe verzweifeln. Das ist traurig, aber wohl wahr. Das ZdK wird offensichtlich von im Grunde kirchenkritisch eingestellten Personen getragen. Bezahlen müssen aber die arglosen Gläubigen, die von einer solchen Institution eigentlich nur das Wirken im Sinne der Kirche erwarten können. Der Vorgang Claudia Lücking-Michel hat nun einem weiteren Fass den Boden ausgeschlagen. Diese Frau werde ich als aktives Mitglied der CDU nicht wählen. Sie ist als Kandidatin für den Bundestag der CDU Bonn aufgestellt. In dem Wahlkreis, der damals von Konrad Adenauer vertreten wurde. Ich verstehe die Welt nicht mehr, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Es stimmt, was Leser Werner Schmitt schreibt: Es gibt gute Stellungnahmen des ZdK (nicht nur) zur Bioethik. Schlimm nur, dass das Komitee sich insgesamt mehr an der „Amtskirche“ reibt, als an seiner politischen Wirksamkeit arbeitet. Das ist fatal.

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