Zur Meldung „Protest gegen verpflichtenden Sexualkunde-Unterricht“: Das Schamgefühl nicht verletzen

Zur Meldung „Protest gegen verpflichtenden Sexualkunde-Unterricht“ (DT vom 8. Mai): Den Protest gegen den verpflichtenden Sexualkunde-Unterricht, der ja völlig ideologisch ausgerichtet ist, unterstützend, konnte ich vor kurzem zumindest erreichen, dass dieser Unterricht wenigstens nach Geschlechtern getrennt erfolgt, was zum Beispiel in den Hauptschulen in unserer Gegend nicht der Fall war. Durch langjährige ehrenamtliche Tätigkeit im familiären Bereich bin ich ganz aktuell auch mit Problemen und Konflikten von Kindern in Berührung gekommen. Abgesehen von dem mehr als drastischen Lehrmaterial, das ja einen Totalangriff auf die christlichen Werte darstellt, erfolgte der Unterricht durch Lehrer, wodurch das Schamgefühl der Mädchen sehr verletzt wurde, und die dann auch den obszönen Reden der Jungen ausgeliefert waren. Bei sensiblen Kindern führte das zu starken psychischen Belastungen bis zu Schlafstörungen. Es ist höchste Zeit, dass gegen die Aushöhlung des Elternrechts, verankert im Grundgesetz, Widerstand erfolgt, wie dies dankenswerterweise die Initiative von „Familienschutz“ unternimmt. Der Fall der baptistischen Mütter sollte uns aufrütteln.

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18.09.2021, 19 Uhr
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