Zur Glosse „Obamas Friedenmission“: Angenehm überrascht

Zum Leserbrief „Mit Befremden gelesen“ in der DT Nr. 44 von Ralf Tobias: Den Artikel von Stefan Rehder „Obamas Friedensmissionen“ (DT vom 9. April) habe ich auch gelesen, und ich erinnere mich noch gut, dass ich angenehm überrascht war, weil darin auf eine ausführliche Begründung verzichtet wurde, warum denn Obamas Vorschlag für eine Welt ohne Atomwaffen „nicht einfach“ zu realisieren sei: weil das so naheliegend ist, dass es nur gelangweilt hätte (Stichworte „Böser Nachbar“, „Iran“, „Terrorismus“). Viel naheliegender ist tatsächlich eine politisch-populistische Motivation Obamas. Endlich, so dachte ich, muss man darüber eben nicht mehr diskutieren! Genauso verhält es sich mit Stefan Rehders Kritik zu Obamas Armutsbekämpfungsmaßnahmen: Auch ich muss mich immer sehr beherrschen, um mich nicht angesichts der altruistisch als „Armutsbekämpfung“ kaschierten Pro-Abtreibungspolitik nicht dem Sarkasmus zu ergeben!

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18.09.2021, 19 Uhr
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