Zur Berichterstattung über den Weltjugendtag in Rio: Danken, aber auch Kritik an den Medien üben

Ich danke der „Tagespost“ herzlich für den Bericht von Herrn Sebastian Pilz (DT vom 17. August) „Verkehrte Mediensicht“ über den Weltjugendtag. Als ich Alumnus im Priesterseminar war, kam zu uns ein Vertreter der Medien. Er sprach über die Arbeit der Presse und Rundfunkanstalten und hob hervor, dass man dort sehr wohl auf die Reaktion der Leser und Hörer achtet und forderte uns auf, unsere Stimme einzubringen. Wir sollten danken, wenn wir etwas gut finden, aber auch Kritik üben, wo nach unserer Meinung falsch berichtet oder etwas Wichtiges verschwiegen wird.

So bedankte ich mich auch beim Bayerischen Rundfunk, dass man die Hauptgottesdienste des Weltjugendtages übertrug und ich beklagte mich bei den Sendern, die nicht einmal eine Minute in den Nachrichten für dieses Weltereignis übrig hatten oder sogar falsch berichteten. So war mir auch der Beitrag von Herrn Pilz aus dem Herzen geschrieben und ich bin der Meinung, wir machen uns schuldig, wenn wir schweigen. Das gilt auch oft bezüglich der örtlichen Medien. Ich bedauere, dass auch in den kirchlichen Medien zu wenig auf die oft guten Sendungen der kirchlichen Sender EWTN, K-TV und auch Bibel-TV hingewiesen wird, vor allem auch auf die Übertragungen aus Rom. Bei den Papstgottesdiensten, bei den Audienzen am Mittwoch und dem Angelus am Sonntag fühlt man sich immer inmitten der Weltkirche.

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