Zur Atheismus–Debatte: Wonach jeder streben müsste

Von Thomas von Aquin stammt der Satz: „Wie sehr es auch nur ein Winziges ist, das der erkennende Geist an Gotteserkenntnis zu fassen vermag: Es ist dies doch sein letztes Ziel, mehr als die vollkommene Erkenntnis des niederen Erkennbaren.“ In der Dichte dieses Wortes sammeln sich mehrere Gedanken, die auch etwas zum Problem des Atheismus sagen: Es gibt eine Rangordnung des Erkennbaren. Gott ist das höchste Erkennbare. Der Mensch erfasst davon nur ein Winziges, verglichen mit dem, was er innerhalb des niederen Erkennbaren zu fassen vermag. Doch ist diese Erkenntnis sein letztes Ziel! Diese Aussage trifft ins Herz. Sie weckt Freude bei denen, die zu dieser Erkenntnis unterwegs sind, muss aber die stören, die diesen Weg nicht beschreiten wollen oder können. Der Atheismus erscheint jedenfalls im Licht dieser Aussage als etwas Vorläufiges, das zu überwinden das Bestreben jedes Menschen sein müsste.

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