Zum Streitgespräch zwischen Splett und Schmidt-Salomon: Danke für dieses Gespräch

Nachdem ich den Artikel mit dem Streitgespräch zwischen Professor Splett und Schmidt-Salomon (erschienen in „Die Tagespost“ vom 24. Dezember 2009) noch einmal gelesen habe, möchte ich mich bedanken, dass Sie diese Art von Gesprächen in Ihrer Zeitung veröffentlichen, auch wenn vielleicht einige Leser so etwas als Zumutung empfinden. Für mich ist dieser Artikel eine Bereicherung. Er kann auch eine Hilfe sein, wenn man mit intelligenten Leuten, die vom Zeitgeist der Relativität stark beeinflusst sind, über den Glauben an Gott ins Gespräch kommt.In einer Zeit, in der die Mehrheit unserer Gesellschaft praktizierende Katholiken mehr oder weniger für psychisch krank oder geistig minderbemittelt hält, tut es gut, wenn man liest, wie Herr Professor Splett gegenüber Herrn Schmidt-Salomon in aller Offenheit und Ehrlichkeit argumentiert. Und zwar nur auf der Ebene der Philosophie, also zunächst streng logisch nur mit dem Verstand. Und Glaube und Verstand gehören ja zusammen, wie uns auch Papst Benedikt immer wieder sagt.

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16.09.2021, 13 Uhr
Stephan Baier