Zum Beitrag „Sexuelle Revolution des Balkan gefordert“: Zur Arbeit gehen statt Kinder bekommen

Unsere sogenannten „Volksvertreter“ müssen sich nicht wundern, wenn die Europaskepsis wächst! Unter dem Deckmantel des Kampfes für Menschenrechte und die Rechte der Frauen will man den Balkan sexuell revolutionieren, wohl damit er mit dem bestehenden Europa konform wird. Oh, wie edelmütig! („Sexuelle Revolution des Balkan gefordert“, DT vom 23. Mai 2013, Seite 1)

„Ein großes Anliegen ist dem Europäischen Parlament die Steigerung der Erwerbstätigenquote bei Frauen.“ Also: Lieber arbeiten gehen, als Kinder kriegen, oder: Kinder kriegen und dann abliefern, damit sie außer Haus richtig erzogen werden können. Ein Morgen- und Gutenachtkuss genügen! Und fehlende Eltern ersetzen ja Computer und Facebook!

Weiter klagt das Europäische Parlament darüber dass „die Nutzung von Verhütungsmitteln im Kosovo bei Weitem noch nicht flächendeckend erfolgt“. Diese selbst ernannten „Spione unter der Bettdecke“ sollten froh sein, dass die „Reproduktionsrate“ dort für europäische Begriffe überdurchschnittlich hoch ist. Ich glaube nicht, dass all diese Kinder das Produkt von an Frauen verübter Gewalt sind. Und: Irgendwann brauchen wir die Kosovaren vielleicht als Zuwanderer.

Übermäßige Kinderproduktion muss also anscheinend mit allen Mitteln verhindert werden. Im selben Atemzug aber wird lamentiert, dass es in Europa zu wenig Kinder und zu viele Alte gibt und die Rentensysteme bald zusammenbrechen. Eine Seite weiter konnte man lesen, wie sehr das Europäische Parlament „in Sorge um die Renten von morgen“ ist und proklamiert: „Länger arbeiten lautet die Parole.“ Weshalb aber klagen? Man hat doch schon perfekte Lösungen parat: Zuwanderung – zum Beispiel aus dem Kosovo – und bald vielleicht Klonen!

Mein Rat an die Beitrittskandidaten: Stellt Euch auf extreme Bevormundung ein. Im Augenblick überlegt man zum Beispiel den Bulgaren zu verbieten, ihre (wirklich guten!) Fleischfrikadellen mit Backpulver zuzubereiten, wie es bisher dort Tradition war. Es wird mehr und mehr unerträglich, was in den Köpfen derer, die uns regieren und zu überzeugten Europäern machen wollen, vor sich geht.

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