Zum Beitrag „In der Beratungsfalle“: Nach wie vor Handlungsbedarf: An Erzbischof Dyba erinnern

Haben Sie Dank für den Mut, dass Thema „Donum vitae“ so ausführlich und kompetent anzusprechen (DT vom 12. Juni). Inzwischen sind wir ja soweit, dass niemand mehr darüber spricht und die bestehende Situation als gegeben hingenommen wird. Angesichts der klaren Forderungen aus Rom ist das nicht akzeptabel. Der Beitrag zeigt in aller Deutlichkeit, dass es nach wie vor Handlungsbedarf gibt. Auch wenn das für die Verantwortlichen gewiss unbequem ist. Es muss etwas geschehen. Wenn „donum vitae“ den Katholikentag dominiert und Lebensrechtler in die Ecke gedrängt werden, dann läuft da etwas schief.

Vielen Dank für Ihren informativen Artikel „In der Beratungsfalle“ von Professor Manfred Spieker. Enttäuscht bin ich jedoch darüber, dass Professor Spieker kein Wort über den Vorkämpfer in der Abtreibungs- und Scheinfrage, Bischof Dyba, Fulda, verliert. Bischof Dyba hätte bei dieser Gelegenheit nach seinem viel zu frühen Tod Gerechtigkeit widerfahren können. Es kann doch nicht sein, dass sein Wirken in der deutschen Katholischen Kirche weiterhin totgeschwiegen wird. Allein die „Tagespost“ hatte bisher den Mut, bereits zu seinen Lebzeiten ihn mit dem Artikel „Klar, eindeutig und vor allem gläubig!“ in der Nr. 88 vom 25. Juli 2000 entsprechend zu würdigen.

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