Zu „Beim Namen genannt“: Küngs Wunschkatalog wurde längst verwirklicht

Der heute 87-jährige Hans Küng meldet sich mal wieder zu Wort. Die Wunde um die entzogene Lehrbefugnis (1979) wegen der Infragestellung der päpstlichen Unfehlbarkeit schwelt im 37. Jahr. Der Stachel sitzt tief. Mittlerweile ist Herrn Küngs Wunschkatalog zur Reformierung der katholischen Kirche um einige „Sanierungspunkte“ erweitert: Scheidung, Frauenordination, Zölibat, katastrophaler Priestermangel. Seinen Wunschkatalog kann Herr Küng in der evangelischen Kirche mit ihren katastrophalen Ergebnissen verwirklicht sehen. Wenn er darin das Heil sieht, muss er den Schritt des Übertritts in die evangelische Kirche tun – solange es noch möglich ist. Allerdings ist zu befürchten, dass Herr Küng im Hinblick auf das 500-jährige Lutherjubiläum 2017 den Aufgabenkatalog an die katholische formuliert und veröffentlicht. Zu befürchten ist, dass der Markenkern der katholischen Kirche weiterhin geschliffen werden soll.

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18.09.2021, 19 Uhr
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