Vielfalt? Zur Diskussion um Gender-Mainstreaming: Christliches Menschenbild bedroht

Ich finde es immer wieder dankenswert, dass Sie sich immer wieder für die Verteidigung des christlichen Menschenbildes einsetzen – das heute vielfach bedroht wird. So zum Beispiel vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen (DT vom 21. Juni). Ich finde es haarsträubend, dass dieses Ministerium unter dem Titel „Schule der Vielfalt – wir sind offen lesbisch, schwul, bi, hetero, trans“ Reklame für ein Menschenbild macht, das den Menschen nur als Sexualwesen sieht und eine andere Sicht als „homophob“ diskriminiert. Wo bleibt da die „Vielfalt“ und die von unserem Grundgesetz (Art. 1,1) geforderte „Würde des Menschen“?

Ich kann die Aufforderung an die deutschen Bischöfe, sich als „gute Hirten“ mit allen, denen die Zukunft ihrer Kinder und Enkel am Herzen liegt, gegen solche libertinäre Auffassungen vom Menschen, die ähnlich wie die Abtreibung, in ihren Auswirkungen letztlich zu einer Zerstörung unserer Gesellschaft führt, zur Wehr zu setzen (siehe den Leserbrief in der o. g. DT) nur unterstützen. Einige Leuchttürme, wie zum Beispiel Bischof Voderholzer von Regenburg, gibt es Gott sei Dank!

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