Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen: Da muss eine Lösung gefunden werden: Wem höchste Anerkennung gebührt

Endlich haben die Eheleute Strieder in ihrem Leserbrief (DT vom 31. Juli) die Lage der unschuldig Geschiedenen deutlich gemacht. Es ist wirklich eine brennende Frage, was man eigentlich machen soll, wenn man um seine Ehe und Liebe vergebens gekämpft hat und von seinem Ehepartner verlassen wird, weil er etwas „Besseres“ gefunden hat und sich sein wahrer Charakter zeigt. Ist nicht eine solche Ehe von vornherein ungültig, wenn sich nach Jahren die Eheunfähigkeit eines Partners herausstellt? Für diese unschuldig Geschiedenen muss eine Lösung gefunden werden, die eine neue gültige Ehe möglich macht.

Hans-Peter Vogel ist zuzustimmen, dass diejenigen, die nach einer gescheiterten Ehe gemäß der Lehre der Kirche und damit gemäß dem Worte Christi leben, in der Diskussion um sogenannte „wiederverheiratete Geschiedene“ viel zu wenig Beachtung finden („Tagespost“-Leserbrief erschienen am 31. Juli).

Diesen ihrem Versprechen treubleibenden Eheleuten gebühren höchste Anerkennung und Ermutigung auf ihrem gewiss nicht einfachen Weg. Sie dürfen sich bestärkt fühlen durch das Wort Christi „Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt?“ (Joh. 21,14)

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