Romano Guardini: Das sollte Pflichtlektüre sein

Danke für den Beitrag zu Romano Guardini (DT vom 28. Mai). Noch nicht 17 war ich, da schenkte mir mein Vater 1948 das Buch: „Der Herr“. Als mein Pfarrer vor Jahren hörte, dass es vergilbt und zerlesen war, schenkte er mir eine Neuausgabe: 18. Auflage. Welch eine Erfolgsserie! „Dieses Buch“, sagte der Verfasser, „dient nicht wissenschaftlicher Theologie, sondern der religiösen Vertiefung.“ Sollte es nicht Pflichtlektüre jedes Priesters sein? Könnten sie nicht diesen „klassischen“ Herrn verkünden statt selbst neu Erfundene? Die 1948er Ausgabe widmete Guardini „Peregrinantibus et iter agentibus“. Mir hat das große Werk den Weg gezeigt.

Themen & Autoren

Kirche