Phädophilie: Die dunkle Vergangenheit der Grünen : Wo bleibt der Aufschrei der Medien?

Zum Artikel „Offen und hemmungslos“ von Konrad Badenauer (DT vom 1. Juni 2013): Es ist schon schlimm genug, dass Jahrzehnte lang führende Grüne-Politiker unser Wertesystem untergraben, ja viele von der 68-Generation diese unsere demokratische Ordnung mit Gewalt bekämpften und aus den Angeln hebeln wollten. Schlimmer jedoch ist, dass diese Herren heute nicht nur im Bundestag vertreten sind, sondern vielfach an den Schaltstellen der politischen Macht sitzen und die Lufthoheit in den Medien besitzen.

Wie verheerend die Politik dieser Partei für unser Land, unsere Gesellschaft, insbesondere aber für unsere Familien war, lässt sich jetzt erst erahnen und wird anhand des Parteitagsbeschlusses der NRW-Grünen aus dem Jahr 1985 deutlich, den sexuellen Missbrauch von Jugendlichen nicht mehr strafrechtlich verfolgen zu wollen. Alle Abgeordneten, die seinerzeit für diesen Beschluss votierten, müssten jetzt namentlich bekannt gemacht werden und, sofern sie noch politische Ämter innehaben, von diesen umgehend zurücktreten. Dass dies jedoch nicht geschieht und die Schamgrenze bei diesen Herren auf den Nullpunkt gesunken ist, zeigt sich an einer ihrer Galionsfiguren, an dem Europa-Abgeordneten Cohn-Bendit, der, obwohl seine Äußerungen zur Sexualität von Erwachsenen mit Kindern zweifelsfrei pädophile und perverse Äußerungen in sich trugen, nicht nur von allen politischen Ämtern zurücktreten musste, sondern ihm trotzdem vom Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten Kretschmann der Theodor Heuss-Preis verliehen wurde. Aufgrund dieser ungeheuerlichen Äußerungen hatte es der Präsident des Bundesverfassungsgerichtes, Andreas Voßkuhle zuvor abgelehnt, die Festrede zu halten. Die Frage, die sich mir stellt, ist: Wo bleibt hier der Aufschrei der Medien und der Bevölkerung nach schonungsloser Aufklärung dieser ungeheuerlichen Vorkommnisse? Einerseits ist es besonders verwerflich, wie sich diese Partei im Bezug auf Missbrauch mit Kindern und Jugendlichen selbst zum Hauptankläger gegen die katholische Kirche ernannt hat. Andererseits soll nun nur ein Forscher berufen werden, um die pädophilen Strukturen in der grünen Partei aufzudecken. Sollte sich diese Parteiführung auch nur noch einen Funken Anstand bewahrt haben, ist sie in der Pflicht, alle Fakten und Unterlagen einer unabhängigen Untersuchungskommission zu übergeben.

Hätte so die katholische Kirche gehandelt, so wäre ein Sturm der Entrüstung, vor allem seitens dieser Partei zu erwarten gewesen. Angesichts dieser Enthüllungen halte ich die Forderung, homosexuellen Paaren das Adoptionsrecht für Kinder einzuräumen, für verheerend, da dies ein weiteres vorrangiges Ziel dieser Partei war. Vielmehr fordere ich unsere Politiker und Richter auf, sich auf das Grundgesetz zu besinnen, wonach nur die Familie unter dem besonderen Schutz unserer Verfassung steht.

Einen großen Anteil am moralischen Niedergang trägt die CDU unter Angela Merkel, die sich diesem familienfeindlichen Zeitgeist nicht widersetzte und nun das Ehegattensplitting auch auf homosexuelle Paare ausdehnen will. Dieser Gleichmachungsmaschinerie wurde mit dem sogenannten Antidiskriminierungsgesetz ein Werkzeug zur Seite gestellt, das dazu geführt hat, dass es fast niemand mehr wagt, öffentlich sich dieser familienfeindlichen Ideologie zu widersetzen. Einzig die katholische Kirche und die CSU halten der Familie die Treue und dafür möchte ich ihnen Dank sagen.

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