Pastoral-Lotterie in Österreich und das, was in der Heiligen Schrift steht: Wer Jesus liebt, der hält seine Gebote

Wir leben in einer Zeit, in der der Mensch sich die göttlichen Gesetze nach seinen Gelüsten zu eigen macht. Ein Mensch ist nicht gut, weil er mir sympathisch ist, wie dies der Wiener Kardinal Schönborn empfindet, wenn er über das bekennende homosexuelle Pfarrgemeinderatsmitglied Herrn Florian Stangl sagt, „Er ist ein gläubiger, engagierter, bescheidener und wirklich liebenswürdiger Mann. Ich war von ihm menschlich, persönlich und auch christlich sehr beeindruckt. Ich glaube, dieser junge Mann ist da am richtigen Platz, und deshalb habe ich das auf meine Kappe genommen“ (DT vom 12. April). Treffend hat der heilige Paulus im ersten Kapitel des Römerbriefes das sittliche Elend des Heidentums (auch für unsere Zeit) beschrieben. Da heißt es, „Männer gaben den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und trieben mit den Männern Schamloses“. Jesus sagt, „Wer mich liebt, hält meine Gebote“, darauf verweist auch die zweite Lesung an diesem zweiten Sonntag der Osterzeit.

Der Wiener Kardinal Schönborn sollte doch wissen, dass Herr Stangl und sein Lebenspartner sich in ihrem Tun vor Gott schuldig machen und darauf in Liebe hinweisen, wie sein Herr und Meister Jesus Christus: „geh hin und sündige nicht mehr“. Im „Blickpunkt“ der „Tagepost“ hat Stephan Baier in seinem Kommentar darauf sicher nicht nur meiner Familie aus dem Herzen gesprochen.

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