Papst: Christentum und Islam: Faktenlage beachten

Zu der Aussage des Papstes „Wenn ich von islamischer Gewalt spreche, muss ich auch von katholischer Gewalt sprechen“ (DT vom 2. August) möchte ich anmerken, dass es doch einen sehr wesentlichen, grundlegenden Unterschied gibt zwischen von Muslimen und Katholiken ausgeübter Gewalt: Während sich ein Muslim dabei auf Allah und den Koran berufen kann, ist es für einen Katholiken unmöglich, sich dabei auf Gott und die Bibel zu berufen. Den Aussagen in der Bibel „liebet eure Feinde, tut Gutes denen, die euch hassen“, „stecke dein Schwert in die Scheide“ und andere stehen reihenweise Aufrufe zu Gewalt in den Suren des Korans gegenüber: „schlagt den Ungläubigen die Köpfe ab, tötet und kreuzigt sie, schlagt ihnen Hände und Füße ab“ und viele andere mehr.

Daher spricht auch Stefan Meetschen in der gleichen Ausgabe der DT meines Erachtens völlig zu Recht „von dem islamistisch motivierten Mord an dem Geistlichen Jacques Hamel“ in Frankreich. Zu diesem Thema schrieb am 12. Juni 2015 der seriöse und sehr gut informierte Wissenschaftler Dr. Ekkehart Rotter aus Bad Vilbel in der FAZ: „Der Islam ist eine nie revidierte Gewaltideologie, die im Gewand einer Religion daherkommt“, und er zitiert dabei Karl Marx mit den Worten „der Islam ächtet die Nation der Ungläubigen und schafft einen Zustand permanenter Feindschaft zwischen Muselmanen und Ungläubigen“.

Ich denke, es ist für eine faire und überzeugende Argumentation von größter Wichtigkeit, bei Äußerungen zu Gewalt von Muslimen und Christen die dazu unbestreitbare Faktenlage zu beachten!

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