Österreichs Wahlsieger Sebastian Kurz und der Glaube: Bin sprach- und fassungslos

Zu „Ein selbstbewusster Christsozialer“ (DT vom 19. Oktober): Wenn ich in Ihrem Artikel lese, dass Sebastian Kurz sich für verfolgte Christen einsetzte, als Einziger neben Herrn Strache dafür optierte, dass Österreich eine christliche Leitkultur brauche, das Kreuz in öffentlichen Räumen verteidigte, die Ehe als Bund von Mann und Frau sieht, die „Ehe für alle“ ablehnt, Abtreibung wenigstens eindämmen will, dann bin ich sprach-, ja geradezu fassungslos über die Äußerungen der Herren Nußbaumer von Radio Vatikan und dem Pastoraltheologen Zulehner, wonach der Wahlerfolg von Sebastian Kurz für „Christen schwierig ist“, beziehungsweise „nicht wenige Christen diesmal politisch heimatlos werden“. Ich muss mich fragen, welche Christen meinen die beiden Herren hier wohl? Es können doch eigentlich nur sogenannte fortschrittliche Mainstreamchristen oder gar Antichristen sein! Steht man jedoch am Abgrund, dann ist Fortschritt tödlich!

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