Ökumenische Gespräche: Warum erfährt man da nichts

Im Zusammenhang mit den Klagen in den vergangenen Ausgaben der „Tagespost“ über den Religionsunterricht und die Frage nach der Möglichkeit einer Täuschung der Bischöfe durch die Ordinariate haben mich die Begriffe „schleichende Ökumene“ und „allmähliches Abschleifen des Katholischen“ recht nachdenklich gemacht. Man liest jetzt öfters von ökumenischen Gesprächen, die sehr gut oder erfolgreich verlaufen seien. Über den Inhalt dieser Gespräche erfährt man nahezu nichts. Was mag da wohl gesprochen werden und warum erfährt man es nicht? Wird auch das eine neue Erkenntnis werden? Dass Schulkinder aus dem Religionsunterricht die Überzeugung mitnehmen, dass sich bei der Wandlung an der Hostie nichts verändere, hätte ich mir vor einigen Jahren auch noch nicht vorstellen können.

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