Neuerscheinung zur Theologie Joseph Ratzingers: Interesse an Dogmenentwicklung

„Die Tagespost“ hat in ihrer Ausgabe vom 21. August dem Werk von Ralph Weimann, Dogma und Fortschritt bei Joseph Ratzinger, Paderborn 2012 eine sympathische Besprechung gewidmet. Wie sehr das Thema Dogma und Dogmenentwicklung Professor Ratzinger beschäftigte und interessierte, zeigt unter anderem die Tatsache, dass er 1970 einem seiner Schüler die Aufgabe stellte, den Anfängen der Diskussion um Dogma und Dogmenentwicklung nachzugehen. Die Arbeit ist als Band 1 der „Regensburger Studien zur Theologie“ erschienen: Michael Hofmann, Theologie, Dogma und Dogmenentwicklung im theologischen Werk Denis Petau's (1583–1652), Frankfurt/München 1976.

Denis Petau (Dionysius Petavius) war später von den Theologen der Tübinger Schule und der Römischen Schule sehr geschätzt. Er bot in seinen „Dogmata theologica“ einen theologischen Entwurf, dessen Anliegen es war, jenseits scholastischer Quisquilien die Verankerung der kirchlichen Lehre in Schrift und Tradition aufzuzeigen. Insofern ist seine Theologie dem Anliegen, wie es Professor Ratzinger in seinen Vorlesungen vertrat, sehr verwandt.

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