Neuer Vorsitzender der Päpstlichen Akademie für das Leben: Ausführlich erläutert und kommentiert

Ein Dankeschön der „Tagespost“ für die ausführliche Vorstellung des neuen Vorsitzenden der Päpstlichen Akademie für das Leben, Ignacio Carrasco de Paula („Die Hoffnung wiederbeleben“, erschienen in „Die Tagespost“ vom 12. August). Gerade die jüngsten Urteile des Bundesgerichtshofes zur Sterbehilfe und zur Präimplantationsdiagnostik (PID) bei Embryos – beide intensiv in der „Tagespost“ erläutert und kommentiert – zeigen, wie notwendig heute Orientierung in diesen und anderen Fragen des Lebens und der Bioethik ist.

Orientierung dürfte auch das jüngst in Paderborn erschienene, von Professor Manfred Balkenohl und Roland Rösler herausgegebene „Handbuch für Lebensschutz und Lebensrecht“ geben. Über 30 Autoren aus Politik und Gesellschaft nehmen in diesem mit Imprimatur versehenen Werk Stellung zu Fragen wie Lebensschutz, Schwangerschaftsabbruch, Bioethik und Sterbehilfe. Der Abdruck einer eingehenden Würdigung dieses Standardwerkes in der „Tagespost“ wird gewiss nicht lange auf sich warten lassen müssen.

Bemerkenswert sind in der eingangs erwähnten Vorstellung des neuen Akademie-Vorsitzenden seine Aussagen zum Thema der Verteidigung des Embryos aus wissenschaftlicher Sicht: „Es gibt zwar wissenschaftliche Studien, aber jene, die entscheiden, beachten sie nicht“.

Hier meint er zweifelsfrei die Grunderkenntnis vieler Wissenschaftler: Der Mensch wird nicht zum Menschen, sondern er ist Mensch von Anfang an. Die deutschen Bischöfe haben, um diese Grunderkenntnis des „Lebens von Anfang an“ bei den Menschen zu festigen, die Broschüre „Mensch von Anfang an“ jetzt neu herausgegeben. In handlichem und ansprechendem Layout zeigt sie, unterlegt durch Fotos, das „Kind in der Anfangsphase seiner Entwicklung“ (Carrasco), von der Befruchtung bis zur Geburt. Kostenlos zu bestellen bei der Deutschen Bischofskonferenz unter broschueren@dbk.de oder Telefonnummer: 02 28/10 30.

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