Neue Atheisten: Hoffnung wegen der Restzweifel

Im Thriller „Die üblichen Verdächtigen“ sagt „der Krüppel“ während des Polizeiverhörs einen sehr weisen Satz: „Ich glaube nicht an Gott, aber ich fürchte ihn“. Die Worte erinnern fatal an die Gemütsverfassung vieler Atheisten. Wären sie überzeugte Atheisten, so hätten sie mit der Existenz Gottes keine Probleme. Gott wäre ihnen dann egal. Dann würden sie ihn auch nicht bekämpfen. Wer aber Restzweifel an Gottes Nichtexistenz hat, der muss diese Zweifel „auf Teufel komm raus“ bekämpfen. Anderenfalls dreht er früher oder später durch. Oder er wird rückfällig, also wieder glaubend. Das lässt uns gelassen für Wowereit und seine Gesinnungsgenossen hoffen, dass sie, wenn auch mancher erst auf der Bahre, wieder zur Vernunft kommen. Bis dahin müssen wir sie (er)tragen. Nach Kommunismus, Sozialismus und Nationalsozialismus werden wir auch die aktuellen Geißeln der Menschheit, den Materialismus und den Hedonismus, überwinden.

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