Mai-Krawalle in der Hauptstadt: Narrenfreiheit für Linksextreme?

Hunderte verletzte Polizisten, versuchter Mord in mehreren Fällen, Sachschäden in bislang unbekannter Höhe – das ist die Schreckensbilanz linker Mai-Randale allein in Berlin. Der kommunistisch-anarchistische Mob stellt das Gewaltmonopol des Staates von Jahr zu Jahr auf härtere Proben. Was sagen unsere Politiker und Medien zur Zerstörungswut und Menschenverachtung sogenannter Autonomer und Antifaschisten? Kleinlaut und verharmlosend ist von „Grenzüberschreitungen“ die Rede, von „unpolitischen Mai-Chaoten“, von jugendlichen Mitläufern. Nur selten hört man deutlich, dass die Täter Linksextreme sind. Ihre Gewalt bricht nicht spontan aus, sie ist organisiert und entspricht den weltweit bewährten Bürgerkriegs- und Klassenkampf-Strategien militanter Marxisten, Leninisten und Maoisten. Destabilisierung ist ihr Ziel. Das Ende bürgerlicher Ordnung. Ein Blick zurück auf die Brandstifter der 68er erklärt, warum Pflastersteine fliegen. Wo aber bleiben die empörten Aufrufe gegen die Gewalt von links? Wer fordert endlich ein Verbot aller linksextremen Gruppen und Parteien? Niemand. Das ist seltsam, wenn man das Riesengeschrei bedenkt, das den „Kampf gegen Rechts“ begleitet. Dafür stehen Steuergelder in Millionenhöhe zur Verfügung. Wann gibt es Staatsknete und Planstellen auch für Anti-Links-Kampagnen?

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