Kretschmann und der Glaube : Der Katechismus ist äußerst hilfreich : Und keiner traut sich, die Hand zu heben...

Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, war zu Gast in der Berliner Katholischen Akademie (DT vom 20. Dezember). Ihr Bericht endet mit dem Satz: „Als er abschließend kundtat, er wolle denjenigen kennenlernen, der alles glaube, was im Katechismus geschrieben stehe, meldete sich niemand.“

Wäre ich dort gewesen, so wäre im voll besetzten Saal der Katholischen Akademie jedenfalls meine Hand nach oben gegangen. Für mich ist der Katechismus der Katholischen Kirche (KKK) das größte Geschenk, das uns Papst Johannes Paul II. aus seinem segensreichen Pontifikat hinterlassen hat. Wie er selbst in seinem Vorwort sagt, ist der KKK „eine Darlegung des Glaubens der Kirche“ und „sichere Norm für die Lehre des Glaubens“. In vielen Stunden meines Lebens, schönen und schweren, hat mich der KKK als Lebens- und Glaubensbuch hilfreich begleitet.

Auch in vielen Glaubensgesprächen und Diskussionen sind wir mit Hilfe des KKK klar gekommen. Und wir sind viele, die wir uns an den im KKK niedergelegten Glauben halten. Auch wenn diesmal in Berlin keiner aufgezeigt hat. Sind unsere Katholischen Akademien neben ihrer wertvollen Arbeit als instrumentum laboris der Neuevangelisation nicht manchmal auch nur Versammlungsort der Kirchenkritiker?

Zum Bericht „Nicht rummoralisieren“ in der „Tagespost“ vom 20.Dezember: Da treffen sich 300 katholische Akademiker in Berlin, allesamt Glaubensfeiglinge, von denen sich keiner traut, zu bekennen, alles zu glauben, was im Katechismus steht. Auch lassen sich die Teilnehmer von einem katholischen grünen Ministerpräsidenten vormachen, dass noch die wenigsten Katholiken an die Präsenz Christi in der Kommunion glauben. Welch eine Chance wurde da vertan. Alle 300 Teilnehmer hätten aufstehen und sich zum Katechismus und zum Glauben an die Gegenwart Christi in der Kommunion bekennen müssen. Waren denn keine katholischen Priester bei dieser Veranstaltung?

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